Trauer kann man nicht überwinden wie einen Feind.
Trauer kann man nur verwandeln: den Schmerz in Hoffnung, die Hoffnung in tieferes Leben.

In Amerika gibt es eine Bewegung, die Trauernde darin unterstützen möchte, dass sie die Beerdigungsfeiern ihrer Angehörigen persönlich und familiär gestalten. Sie werden als Unterstützerinnen der Familien verstanden, helfen und begleiten professionell durch den gesamten Prozess. Die Funeral Ladies machen sich zum Anwalt der Verstorbenen und ihrer Familien.

Genau das ist auch unser Anliegen – und noch mehr.

Der Tod kommt in unserer Gesellschaft schlecht weg. Er ist, wie die Geburt, das zweite vorherbestimmte Ereignis im Leben eines jeden Menschen – und doch verleugnen wir ihn oft noch wenn er schon in der Tür steht. Kein Wunder, dass wir verlernt haben, wie wir mit unseren Toten umgehen sollen!
Wie kann so etwas Schreckliches wie der Tod Schönheit und Heilung in sich bergen?

Der Tod und die Schönheit sind nicht im Widerspruch – ganz im Gegenteil!

Wenn wir erreichen können, dass alle Schritte, die wir im Abschiedsprozess gehen liebevoll und bedacht gestaltet sind, dann wandelt sich der Blick auf das Ereignis. Im Hinblick auf unseren eigenen Tod kann diese Erfahrung Gelassenheit und Zuversicht vermitteln.
Abschied ist schmerzhaft, aber er muss nicht noch zusätzlich von ärgerlichen und unschönen Begleitumständen verschärft werden. Die Zeit zwischen Tod und Bestattung lässt sich nicht wiederholen- alles was wir in dieser Zeit nicht machen oder begleiten ist unwiederbringlich verloren. Aus diesem Grunde ist es sehr wichtig, sich darüber klar zu werden, was genau alles möglich ist und warum es Sinn machen könnte es zu tun.

Die Funeral Ladies sind Susanne Eckl und Susanne Jung.